Aquamould®

 

Verfahrenstechnik beim Wasserinjektionsverfahren Aquamould® ähnelt der beim Gasinnendruckverfahren Airmould®. Anstelle von Stickstoff wird Wasser eingesetzt.

Wesentliche Vorteile:

  • Kurze Kühlzeiten durch direkte Kühlung des Kunststoffes
  • Gewichtsreduzierung des Formteils durch Hohlräume
  • Verzugsarme Formteile
  • Gute Wanddickenverteilung, auch bei dickwandigen Formteilen
  • Lange Fließwege realisierbar
  • Geringe Kosten durch Einsatz von Wasser

 

Verfahrensschritte Aquamould®:

  • Einspritzen der Schmelze
  • Einspritzen von Wasser
  • Wasser bewirkt vollständige Füllung des Formnestes
  • Nachdruck durch Wasserdruck
  • Abbau des Wasserdruckes vor Öffnen des Werkzeuges
  • Entfernen des Wassers aus Formteil

 

Das Aquamould®-System ist modular aufgebaut und ermöglicht die optimale Anpassung der Anlage an unterschiedliche Einsatzgebiete.

Komponenten:

  • Druckerzeugungseinheit: Baureihe WE, kompakt, mobil, physikalische Aufbereitung des Wassers, Hydrospeicher, Wasserrückgewinnung und -filtrierung
  • Drucksteuerung: Stationäre oder mobile elektrische Steuerung
  • Druckregelung: Wasserdruckregelung über kom-
    pakte Druckregelmodule in unmittelbarer Nähe zum Werkzeug mit direkt angesteuerten, leckagefreien Ventilen
  • Wassereinspritzbausteine: Direkt im Werkzeug